Archive for the ‘Reisen’ Category

Am 10. September erreichten wir den “Cape Point” suedlich von Kapstadt und damit unser Ziel! Die Schlussbilanz folgt noch, hier schon mal ein paar Bilder aus dem letzten Land unserer Entlebuch-Kapstadt-Reise (den Rueckweg nehmen wir dann getrennt in Angriff – Maputo im Flieger und ich auf einem Containerfrachter).

On 10 September we finally reached our final destination: “Cape Point”, just south of Cape Town – thanks to the help of the very friendly John who gave us a lift for the only 26km between Entlebuch and the Cape Point that are not covered by public transport. Remains to get back home – something we will do in different ways (Maputo by plain, me on a container freightship to spain)…

Thanks to the incountable amazing people we met on our journey through Eastern Europe, the Middle East and Africa – you are what made our trip the best we ever had!!!

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Suedafrika ist gut organisiert und alles hat seine Ordnung – sogar der Analog-Spam!

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Unser “Schlafabteil” im Zug von Messina nach Johannesburg (Der Zug, der etwa eine halbe Stunde lang fuhr, dann für fünf Stunden stecken blieb und schliesslich mit acht Stunden Verspätung doch noch ans Ziel kam.)

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Wie man man korrekt einen Zug besteigt (zu blöd, dass wir das Schild erst am Ende unserer Reise entdeckten, bis jetzt sind wir immer durch die Fenster geklettert…)

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Einfahrt nach Kapstadt!

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Leider fehlt die dem schweizer Wanderer so vertraute Zeitangabe…

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Fruehlingstag im Zentrum von Kapstadt

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Klettern und wandern in Richtung “Lions Head”

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Kein öffentlicher Verkehr ausgerechnet auf den letzten paar Kilometern! Bleibt nur noch Autostopp…

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Vor uns waren wohl Bündner Touristen am Kap der guten Hoffnung – und haben dort ihre pfeifenden Haustiere ausgesetzt!

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Voilà – weiter geht’s nicht mehr!

Nach Malawi besuchten wir kurz die sambianische Hauptstadt Lusaka (interssanterweise nicht die Hauptstadt des Samba) und fuhren dann zu den Victoria-Fällen. Den Sambesi überquerten wir zu Fuss und gelangten so nach Simbabwe, wo man seit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch mittlerweile wieder den einen oder anderen Artikel in den Geschäften findet…

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Herr Livingstone war schon vor uns da.

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Bus reparieren (mit Schnur, Gummischlauch und Zweikomponenten-Leim)

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Lusaka: Bata wirbt für Gummistiefel, Modell “Seele der Nation”

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Zambias best chicken is the HYBRID (???) chicken! (Ruud hatte schon in Malawi einige dieser Hühner verzehrt, wir wissen jedoch bis heute nicht, was denn daran genau “hybrid” ist.)

29.08.2011-0
Am Sambesi: einer der mächtigsten Ströme Afrikas, hier für einmal zur Trockenzeit

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Eine halbe Stunde später war dann schon wieder Regenzeit…

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Die weltberühmten Victoria-Fälle von oben…

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…und von vorne.

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“You know, in Entlebuch, we have something very similar. We call it the Äntle-Schweli.”

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Quer durch Simbabwe im 1.Klass-Schlafwagen aus der Kolonialzeit

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In den wenigen Jahren seit der Unabhängigkeit hatte man leider noch nicht Zeit, alle Bahnwagen neu zu beschriften…

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Tankstelle in Bulawayo, Simbabwe

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Sehr übersichtlich: der Bahnhof von Mtetengwe, Simbabwe

02.09.2011-11
Zumindest was die Füsse anbelangt integrieren wir uns in Afrika sehr gut.

The authorities in Livingstone (Zambia) were quite happy to welcome us to their town since Mr. Maputo’s reputation as an excellent plumber has already made it’s way to southern africa – and they had a huge pipe break to be fixed!

Im kleinen, dicht bevoelkerten Malawi erfuellte sich endlich unser Traum einer Schiffsreise. Auf der “MV Ilala” (Jahrgang 1949, Zustand abenteuerlich) fuhren wir von Nkhata Bay nach Monkey Bay. Nach einem Abstecher nach Cape McClear (wo wir auf einen Schotten stiessen, der in Verbier Skilehrer ist und in Afrika am meisten die Migros vermisst) reisten wir in die Hauptstadt Lilongwe weiter. Malawi gilt als eines der aermsten Laender der Welt – und wir trafen dort auf die vielleicht froehlichsten Menschen der Welt!

15.08.2011-0
Sieht nach Krawall aus, ist aber nur “geordnetes” Beladen der Ilala-Faehre auf dem Malawi-See

16.08.2011-4
Wie lange noch? (Angesagte Reisezeit: 48 Stunden, Erreichte Reisezeit: 65 Stunden, Differenz: 17 Stunden; besondere Ereignisse: 4x Rettungsboot repariert, 1x Ruder defekt, 1x Leck entdeckt, 1x Mageninhalt verloren)

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Aussicht aus unserer Huette in Nkhata Bay

14.08.2011-15
Shopping Center in Nkhata Bay (wie in Emmenbruecke verbringen auch hier Leute ihre ganze Freizeit im “Shopping”…)

25.08.2011-13
Spirituosen-Spezialitaet aus Malawi: Powers No. 1 (schmeckt nach nichts, foerdert aber das Durchhaltevermoegen von Reisenden)

25.08.2011-12
Bisquit-Spezialitaeten aus Malawi (schmeckt auch nach nichts, bekaempft aber die Nebenwirkungen von “Powers No. 1”)

25.08.2011-11
Phils Phinken No. 4 (wegen der Qualitaet afrikanischer Strassen setzten wir jetzt auf Modelle welche weniger als einen Franken kosten)

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Das malawische Kochstudio: selbst ist der Mann! (Links Elektroherd fuer wenn Gasflasche leer, rechts Gasherd fuer wenn Stromausfall. Mikrowelle ist eh nur Dekoration.)

25.08.2011-1
Mindestens so kompliziert wie Sidi-Jassen aber mit viel einfacheren Utensilien: das malawische Nationalspiel!

23.08.2011-2
Nur knapp ueberlebt: Krokodilattacke in Monkey Bay!

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Billig und effizient: das Velotaxi, hier in Monkey Bay!

"Bus" in Malawi...
“Bus” nach Cape McClear: 25 AfrikanerInnen (davon eine am Stillen), 1 Chinesin, 2 Entlebucher, 200 Rollen Toilettenpapier…

21.08.2011-3
Sonnenuntergang am Strand von Cape McClear

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Resultat einer Gepaeckdurchsuchung der malawischen Grenzbehoerde

06.07.2011-7
Wo ist Walter? (Auf dem Tanganika-See bei Kigoma)

07.07.2011-11
In der Kueche des “Lake View Hotel”, Kigoma (wir hatten uns am ersten Morgen gewundert, wieso Koch Peter zwei Stunden braucht, um zwei Mal Ruehrei zu kochen. Also entschied Ruud, er werde ihm am zweiten Morgen zeigen, wie das schneller geht! Es ging dann allerdings nicht wirklich schneller – schliesslich muss man zuerst Holz in den Grill (= alte Autofelge) stapeln, dann mit einem Plastiksack anzuenden, dann warten, bis der Plastiksack ganz verbrannt ist und dann sofort auf den Markt zum Eier kaufen und so weiter…)

07.07.2011-0
Tansanias Qualitaets-Kondom: die “Friedens-Bombe”…

06.07.2011-4
Kino in Kigoma (in der Lehmhuette hat’s einen kleinen Fernseher und viel mehr Menschen als Stuehle)

09.07.2011-1
48 Stunden im Zug von Kigoma nach Dar-Es-Salaam… (man beachte die wunderbare Bluemchentapete an der Rueckwand!)

19.07.2011-15
Auf Safari!

20.07.2011-15
Whisky speziell fuer Lehrerinnen? (Nein, wir kauften die Flasche nicht!)

20.07.2011-1
Was sie wohl im Visier hat?

20.07.2011-4
Das!

20.07.2011-42
Bananenblaetter-Kampf: Schwingen a la Sansibar

25.07.2011-18
Peter’s Ruud fischt frische Fische!

25.07.2011-26
Aus der Region, fuer die Region: Strassenkueche in Stone Town, Sansibar

18.07.2011-14
“Veh iitue” auf Sansibar

05.08.2011-2
Verspaetungsmeldung: wir fahren 8 Stunden spaeter wegen “unvermeidbarer Umstaende”…

09.08.2011-4
Unser letzter Abend in Tansania (der eigentlich schon in Malawi haette sein sollen; siehe letzten EA-Artikel) mit tansanischem Bier (“Kilimanjaro” und “Safari”) am Strand in Matema

Nein, wir haben euch nicht vergessen, liebe Homepage-Leser! Aber wir hatten in den letzten Wochen quasi Betriebsferien und erholten uns an den herrlichen Straenden der Gewuerzinsel Sansibar von der Reiserei. Und zudem besuchte uns Yvonne aus der Heimat und brachte all die Dinge mit, die wir schon lange vermisst hatten: Schoggi, MiniPic, Ricola, Biberli, Sonnencreme, Linsenmittel, Kreditkarten…

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Wir haben nun aber den Reisebetrieb wieder aufgenommen und sind unterwegs zum Malawi-See, den wir per Schiff ueberqueren wollen. Und wir bemuehen uns, moeglichst bald mal ein Status-Update und eine paar Fotos aus Tansania nachzuliefern. Natuerlich immer vorausgesetzt, es kommen keine “unpredictable circumstances”…

Die beiden winzigen Laender (zusammen etwa die Groesse der Schweiz) haetten kaum unterschiedlicher sein koennen – zumindest was wir erlebten: blitzblanke, wohlgeordnete Sauberkeit und tief bedrueckende Genozid-Gedenkstaetten und -Museen in Ruanda, dann Chaos, Armut und traumhafte, menschenleere Straende in Burundi…

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Tadellos sauber: Hauptstrasse in Kigali, Ruanda

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Affe mit Natel im Genozid-Memorial, Kigali (der Affe soll mit dem Handy die Ereignisse von 1994 in die ganze Welt hinaus verkuenden)

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Blick auf das Stadtzentrum von Kigali, Ruanda

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Regen…

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In und um diese Kirche in Nyamata wurden innert weniger Tage 10’000 Menschen abgeschlachtet. Die Kleider der Toten fuellen die Kirchenbaenke, auf dem Altar liegen noch Macheten und das Wellblechdach ist von Gewehrkugeln durchloechert.

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Bujumbura, Burundi: als wir ankamen waren unsere Steuergelder schon dort!

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Burundi: dieses Land muss im Aufbau sein – immerhin haben die eine Baustelle auf der 100er-Note! (Wert der Note: 6 Rappen)

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Grosse Parade zum Unabhaengigkeitstag am 1. Juli in Bujumbura (hier marschiert gerade das Personal der nationalen Bierbrauerei vorbei, danach kamen noch einige tausend Soldaten).

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Eier- und Erdnussverkauefer am Strand in Bujumbura (die tragen manchmal ueber 200 gekochte Eier – auf dem Kopf!)

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Perfekt fuer Fussballfreunde: Primus-Bier und Supermatch-Zigarretten

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Unterwegs am Strand in der Naehe von Rumonge, Burundi

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Luxurioes: Tuerfalle zum ausloesen der WC-Spuelung!

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Am Tanganika-See im Sueden von Burundi

James from the BlueBay-Resort (http://www.tanganyikabluebay.com) and the best Pizzaiolo in the world say “hello” from Rumonge, Burundi! (But where the hell is Maputo?!)

In Uganda gibt es viele Volunteers und die wollen ja am Wochenende auch etwas zu tun haben – und so ist alles zur Unterhaltung von “Mzungus” vorhanden – Nil-Rafting, Safaris, Wasserfaelle, Bars, Discos… Nachdem wir uns in einem Secondhand-Laden (verkauft wird der Inhalt von TexAid-Saecken) neu eingekleidet hatten wobei Ruud ein Hemd vom “Oesterreichischen Roten Kreuz” ergatterte, durften auch wir uns ein Bisschen ins Freizeitprogramm stuerzen…

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Jinja: der Bart muss weg. (Eigentlich haette er mir auch noch ein Bisschen die Spitzen schneiden sollen – aber das hatte er wohl falsch verstanden und er verpasste mir einen tadellosen Rekrutenschnitt…)

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Kampala: viel Gruen in der Hauptstadt

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Schon wieder Woeschtag. (Wir hatten die Waesche am Tag zuvor in die “Spotless Laundry” gebracht und als wir die Sachen wieder abholten stinkte alles noch zehn Mal mehr als zuvor – also wuschen wir alle Kleider nochmal. Das nasse Zeug wurde dann noch verregnet und so gaben wir alles in derselben Woche noch ein drittes Mal zum waschen!)

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Entebbe: Fisch aus dem Viktoriasee

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Murchison Falls Nationalpark: beste Stimmung auf der Nil-Kreuzfahrt (wir verbrachten ein heftiges Gewitter in der Schiffstoilette und waren so nach einem halbstuendigen Sturm die Einzigen auf dem Boot, die nicht komplett durchnaesst waren.)

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Murchison Falls Nationalpark: ziemliche heftige Wasserfaelle – man ginge auch ohne Schild nicht naeher

Achtung Rhinozeross
Achtung Rhino!

Ghadaffi-Moschee, Kampala
Obligatorische Sehenswuerdigkeit fuer Touristen aus der Schweiz: Gahadaffi-Moschee in Kampala (“Ein Geschenk von Oberst Ghadaffi an die Muslime Ugandas”)

Aussicht vom Minarett der Ghadaffi-Moschee in Kampala
Kampala: Aussicht vom Minarett der Gadhaffi-Moschee auf das chaotische Zentrum mit dem grossen “Taxi-Park”

Brot fuer Brueder
Kampala: Brot fuer Brueder (bzw. Hamburger fuer Strassenkinder)

Kleider anprobieren
Kleider anprobieren! (Leider fanden wir nichts, was wir selbst zu Hause in einen Kleidersack gesteckt hatten.)

Huehnertransport
Huehner werden hier mit dem Toeff-Taxi transportiert! (Ruud musste natuerlich fuer 3.- so ein Huhn kaufen was zuerst zu einem Eklat im Hotel fuehrte und dann ein sehr willkommenes Geschenk fuer die Wachmaenner wurde.)

Die Genozid-Gedenkstätten in und um Kigali waren ziemlich bedrückend und wir deshalb nicht in Stimmung für lustige Videölis. Trotzdem haben wir aber unsere Hausaufgaben gemacht und G.M.V. interviewt, der in der Innenstadt Memory-Sticks verkauft – mal was anderes als immer nur Nüsse und Flipflops!

The genocide memorials in and around Kigali were rather depressing and we were therefore not in the mood to direct funny video-messages. Nevertheless we made our homework by interviewing G.M.V. Who sells memory sticks in town – refreshing idea besides all the peanuts and flipflops (thongs for the aussies…)!